Fachkräfteaustausch Deutschland-Israel 2018

Professional Exchange 2018 - Understanding and Responsibilities

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Durchführungszeitraum:             27.05.2018 – 03.06.2018 in Deutschland
Orte der Durchführung:             Chemnitz, Dresden, Leipzig, Berlin

Durchführungszeitraum:             27.10.2018 – 06.11.2018 in Israel
Orte der Durchführung:             Sderot, Be´er Sheeva, Jerusalem, Ramallah, und andere

Projektzusammenfassung

Fachkräfte verschiedener Handlungsfelder informierten sich über die Lebenswirklichkeit von Jugend, der professionellen Gestaltung von Jugendarbeit und den Schwerpunkten von Jugendpolitik in Israel und Deutschland. In den Seminaren und Vor-Ort Besuchen organisierten wir den fachlichen Austausch über Grundzüge der Sozial- und Jugendpolitik sowie die Bewältigung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Durch die kooperierenden Organisationen sowie die Teilnehmer*innen war eine intensive und vor allem spezifische Befassung mit verschiedenen Perspektiven auf Jugend, Politik und Gesellschaft, wie zum Beispiel Straßenjugend, Umgang mit und Prävention von Extremismus, Jugendgewalt, Förderung der (politischen) Partizipation junger Menschen, Förderung demokratischer Kompetenzen, Umgang mit Diversität sowie Brüchen in Bildungsbiographien möglich. Die Teilnehmenden erhielten Informationen zu sozial- und jugendpolitischen Ansätze und Strategien und brachten eigene Erfahrungen ein, wie mit den Auswirkungen dynamischer Veränderungen in postmodernen Gesellschaften umgegangen wird bzw. werden könnte.

Der gesamte Austausch wurde partizipativ an den Interessen und Herausforderungen der beteiligten Organisationen ausgerichtet und handlungsorientiert umgesetzt. Neben Vorträgen, Diskussionen und fachlichen Arbeitsphasen stand vor allem die Praxis der jugendpolitischen Arbeit von NGO's in Deutschland im Zentrum der gemeinsamen Zeit.

Inhaltlich stand die fachliche Auseinandersetzung im Themenspektrum Diversity, Gender, Interkulturalität, Extremismus und Demokratie im Fokus. Die israelischen Teilnehmer*innen sind Studierende der Sozialen Arbeit des Sapir College in Sderot, die sich in der Region in vielfältiger Weise ehrenamtlich in gemeinwesenorientierten Projekten für junge Menschen engagieren und kurz vor dem Einstieg in die professionelle berufliche Praxis befinden. Hierbei wurde vor allem der Austausch mit den deutschen Fachkräften als große Ressource begriffen und die handlungsorientierte Annäherung an professionelle Praxen als transferfördernd reflektiert. Für die teilnehmenden Fachkräfte aus Sachsen war die fachliche Diskussion und die gemeinsame Arbeit in theoretischen und praktischen Einheiten eine große Bereicherung.

Kooperations- und Ansprechpartner*innen in der Maßnahme:

  • Sapir College (Israel) - http://eng.sapir.ac.il/ - Dr. Merav Moshe Grodofsky. Department of Social Work. Meravmo@sapir.ac.il
  • AGJF Sachsen e.V. (Germany) – www.agjf-sachsen.de - Ricardo Glaser. ricardo.glaser@agjf-sachsen.de
  • LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. (Germany) – www.mja-sachsen.de - Simone Stüber. Geschäftsführende Bildungsreferentin. lak@mja-sachsen.de
  • LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. (Germany) – www.maedchenarbeit-sachsen.de - Katrin Schröter-Hüttich. Geschäftsführende Bildungsreferentin. schroeter@maedchenarbeit-sachsen.de
  • LAG Jungen- und Männerarbeit e.V. (Germany) – www.juma-sachsen.de - Peter Bienwald. Geschäftsführender Bildungsreferent. peter.bienwald@juma-sachsen.de
  • Evangelische Hochschule Dresden – www.ehs-dresden.de - Prof. Dr. Franziska Wächter. franziska.waechter@ehs-dresden.de
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur – www.htwk-leipzig.de - Prof. Dr. Heike Förster. heike.foerster@htwk-leipzig.de

 

Project summary

Professionals from various work fields learned about the lifeworld of youth, the professional design of youth work and the priorities of youth politics in Israel and Germany. In the seminars and on-site visits, we organized the exchange of the main features of social and youth policy as well as the management of social change processes. The cooperating organizations as well as the participants had an intensive and, above all, specific approach to different perspectives on youth, politics and society, such as street youth, dealing with and prevention of extremism, youth violence, promotion of (political) participation of young people, promotion of democratic competences, dealing with diversity and breaks in education biographies. Participants were given information on social and youth policies and strategies and shared their own experiences of how to deal with the effects of dynamic change in postmodern societies.

The entire exchange was participatively planned and implemented to the interests and challenges of the organizations involved. In addition to lectures, discussions and professional work phases, the practice of the youth work of NGOs in Germany was a central part of the common time.

In terms of content, the focus was on subject-specific discussions on the topics of diversity, gender, interculturality, extremism and democracy. The Israeli participants are social work students from Sapir College in Sderot, who are volunteering in community-based projects for young people in the region in a variety of ways and are about to enter professional practice. Here, the exchange with the German professionals was understood as a great resource. For the participants from Saxony the discussions and the joint work in theoretical and practical units was a great enrichment.