Fachtagung: So geht demokratisch

Auseinandersetzung mit demokratieablehnenden Haltungen in Jugend- und Sozialräumen

Nur durch eine im eigenen Alltag erlebte Mitbestimmung, kann ein demokratisches Verständnis von Demokratie in der eigenen Lebensgestaltung als relevant erlebt werden. Im Rahmen einer Wissenschaft-Praxis-Kooperation wurden mit sechs Bildungsträgern in unterschiedlichen ländlich geprägten Regionen Deutschlands Fort- und Weiterbildungsangebote für professionelle und zivilgesellschaftliche Akteur*innen entwickelt, die auf konkrete sozialräumliche Bedarfs- und Problemlagen des Umgangs mit Neonazismus, Rassismus, Gewalt und anderen Ablehnungskonstruktionen zielten.

Durch eine Vernetzung der lokalen Akteur*innen demokratischer Strukturen sollten Interaktionsweisen gestärkt und alltagsnahe und handlungsorientierte Ansätze politischer Bildung und Sozialer Arbeit miteinander verzahnt werden. Im Projektzeitraum zwischen 2017 bis 2019 fand eine Umsetzung mit Praktiker*innen verschiedener Lokalräume  auch in Sachsen statt. Auf der Tagung werden Ergebnisse der Prozesse wie auch der wissenschaftlichen Begleitforschung zu Handlungsmöglichkeiten und Grundlagen strategischer Interventionen vorgestellt.

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