Hinweis zur Anmeldung  

Liebe Interessent*innen, sollten Sie nach Ihrer Anmeldung keine Bestätigungsmail erhalten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular [PDF] und senden Sie dieses ausgefüllt an fortbildung@agjf-sachsen.de oder per Fax (0371-533 64 26) oder Post an uns. Im Falle einer kurzfristigen Anmeldung kontaktieren Sie uns bitte per Telefon (0371 - 533 64 25).

Seminare

29.04.2021

Online

Theorie.ON

Impulse zum methodischen Handeln in der Sozialen Arbeit

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist in jeder Profession eine nicht leicht zu bewältigende Herausforderung. Die Frage, wie hier ein guter Transfer bzw. ein Zusammenspiel gelingen kann, stellt sich seit jeher auch in besonderer Weise für die Soziale Arbeit. Häufig scheint die reale Praxis letztlich doch sehr weit weg von theoretischen Anforderungen und Idealen sozialpädagogischer Professionalität. Gleichzeitig erhofft man sich von hier Lösungen für die Praxis, im besten Falle Methoden und Techniken, die Adressat*innen doch noch auf die gewünschte Bahn bringen oder in ein professionelles Bündnis verwickeln. Dem stehen auch Bestrebungen zur demokratischen Bildung in der Jugendarbeit und hier angrenzender Arbeitsfelder in nichts nach. Immer wieder stellt sich die Frage, wie die Praxisaufträge gelingend mit den Interessen und Bedürfnissen der Adressat*innen verbunden werden können.

Um einen Blick heraus aus der Praxis zu werfen und gemeinsam auf methodische Grundanliegen der Profession zu schauen, widmet sich die Vortragsreihe im Besonderen theoretischen Zugängen. Im Sinne Kurt Lewins, dass es nichts Praktischeres gebe, als eine gute Theorie, bietet die Reihe Anregungen, um die eigenen Konzeptionsgrundlagen und Rollenkonzepte aufzufrischen. Sie hat das Ziel im gemeinsamen Austausch Theorie ganz praktisch werden zu lassen.

Prof. Dr. Marc Schulz „Die Beobachtung und Förderung von Bildungsgelegenheiten der offenen Jugendarbeit“
Die Kunst des sensiblen Wahrnehmens spielt eine zentrale Rolle für das pädagogische Können in der Jugendarbeit. Denn nicht die guten pädagogischen Absichten und Strategien stehen bei der Gestaltung informeller Bildungsprozesse im Mittelpunkt, sondern die jungen Menschen selbst mit ihren Themen und eigensinnigen Tätigkeiten. Erst eine differenzierte Beobachtung dessen, was im oft selbstverständlichen Alltagsgeschehen nebenbei passiert und wie und wofür Besucher*innen die Räume jeweils nutzen, ermöglicht es, dabei entstehende Bildungschancen zu erkennen, angemessen aufzugreifen und zu fördern. Diese Fähigkeit zum Beobachten und Wahrnehmen ist somit integraler Bestandteil methodischen Handelns, dem Aufmerksamkeit geschenkt und das eingeübt und kultiviert werden muss.

Referent: Prof. Dr. Marc Schulz
Methoden: Input, Diskussion, Austausch
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

Termin: 29. April 2021 | 17:30–19:30 Uhr
Ort: Online

Kosten:
kostenfrei

Ansprechpartner*in: Kai Dietrich
Telefon: (0371) 5 33 64 – 24

Zurück

07.12.2021

Ob analog oder virtuell, vor allem safe

Mitgliederversammlung und Gremiensitzungen ordnungsgemäß durchführen

(Seminar)

14.12.2021

Besser. Stärker. Mehr.

Die Bedeutung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes für die Praxis der sächsischen Kinder- und Jugendarbeit

(Seminar)