Teilnehmende gesucht: Studie zu gefährdetem Engagement junger Menschen

Aufruf der Universität Münster vom 30.04.2025:

Was passiert, wenn engagierte junge Menschen erleben, dass ihr Einsatz für andere von rechts unter Druck gerät?

Genau das möchten wir herausfinden – gemeinsam mit jungen Engagierten! Im Rahmen unseres durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) geförderten Forschungsprojekts „Gefährdete Demokratie – junges Engagement unter Druck?“ an der Universität Münster wollen wir untersuchen, wie rechtsextreme oder demokratiefeindliche Einflüsse das freiwillige Engagement junger Menschen beeinflussen und was dagegen getan werden kann.

Wir suchen:

  1. junge Menschen bis 27 Jahre, die engagiert sind oder waren,
  2. und dabei Erfahrungen mit rechten Bedrohungen, Anfeindungen oder Störungen gemacht haben.

Diese jungen Menschen möchten wir gern zu einem Interview (online oder in Präsenz) einladen. Wer Interesse hat, kann anschließend mitforschen – im Sinne eines partizipativen Ansatzes durch gemeinsame Workshops und beim Entwickeln einer bundesweiten Online-Befragung. Ziel ist es, konkrete Schutz- und Präventionskonzepte gemeinsam mit jungen Menschen zu entwickeln.

Sie kennen junge Menschen, auf die das zutreffen könnte oder haben die Möglichkeit den Forschungsaufruf weiterzuleiten. Dann freuen wir uns sehr über eine Rückmeldung – gerne aber auch, wenn Sie selbst Fragen, Hinweise oder Ideen zum Thema haben. Auch wenn Sie aktuell keine Jugendlichen kennen, für die das zutrifft, freuen wir uns über Ihre Gedanken und einen Austausch über Ihre Perspektiven!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Prof'in  Dr. Karin Böllert (Universität Münster)
Dr. Oliver Bokelmann (Universität Münster)

Dominik Ringler (Projektpartner vom Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg)

 

Kontakt: Oliver Bokelmann - Universität Münster oliver.bokelmann@uni-muenster.de

Zurück

Weitere Beiträge

Safer Internet Day 2022 und „Wenn die digitale Balance in Schieflage gerät“

Digitalisierung ist in aller Munde und der Umgang mit digitalen Medien gerade für jüngere Jahrgänge längst eine Selbstverständlichkeit. Vor diesem Hintergrund sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit ebenfalls dazu angehalten, sich mit dem Thema der Digitalisierung als Erweiterung der Lebenswelt ... Weiterlesen …

Online-Fachwerkstatt zur Fachkräfte- und Nachwuchssicherung am 25.01.22

Die Bedeutung des Personals für eine gute Qualität der zielgruppen- und bedarfsgerechten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ist unbestritten hoch. Bei Ausschreibungen und Nachbesetzungen freier Stellen zeigt sich in der Praxis eine angespannte Situation. Eine aktuelle »Absolvent:innenbefragung ... Weiterlesen …

Umfrage zu Qualitätsmanagements in Einrichtungen der OKJA

Noch bis zum 10. Januar können Fachkräfte in einer Umfrage das Qualitätsmanagement in ihrer Einrichtung einschätzen. Die Auswertung erfolgt im Rahmen einer Bachelorarbeit mit dem Titel: „Chancen und Grenzen von Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit unter Einbeziehung der Sicht von ... Weiterlesen …

Bundesmittel für OKJA aus dem Aufholprogramm für 2022

Aus dem Bundesaktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ stehen erneut Fördermittel für Einrichtungen und Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. In drei Kategorien können Anträge gestellt werden: Freizeit und Begegnungen Kleinaktivitäten Internationale ... Weiterlesen …

Auf zu neuen Begegnungen - Fortbildungprogramm 2022

Der Blick in den Spiegel ist möglicherweise eine hohe Kunst und zugleich die einfachste Form der Selbstreflexion. Allerdings unterliegt die Deutungshoheit dessen, was erblickt wird, lediglich dem subjektiven Auge „des einsamen Betrachters“¹. Vielseitiger und vielleicht sogar förderlicher ist ... Weiterlesen …

Morgen TOP im Sächsischen Landtag: Belastungen von Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie

In der 42. Plenarsitzung des Sächsichen Landtages morgen am 22.12.2021 wird im TOP 3 der Prioritätenantrag der Fraktionen CDU, BÜNDNISGRÜNE und SPD zu "Belastungen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie analysieren und durch Jugendarbeit und psychosoziale Begleitung entgegenwirken" ... Weiterlesen …

Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit

Über 12.000 Menschen haben sich bisher an den bundesweiten Studien JuCo I und II der Universitäten Frankfurt und Hildesheim beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Pandemie zu berichten. Nun startet der Forschungsverbund die dritte Erhebung JuCo III. Im Fokus stehen ... Weiterlesen …