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Eindringlicher Appell: Angebote der Kinder- und Jugendarbeit offen lassen – sie sind nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung!

Weiter heißt es in dem Appell:

  • Kinder und Jugendlichen sind in besonderer Weise von der Krise betroffen. Sie stehen vor Entwicklungsaufgaben, die sie aktuell kaum einlösen können.
  • Zukunftsängste und der Verlust von Gewissheiten prägen den Alltag. Viele Kinder und Jugendliche haben sich während der Phase des Lockdowns und der Schließung aller Angebote der Kinder- und Jugendarbeit allein gelassen gefühlt. Das darf sich nicht wiederholen!
  • Jugendliche sind keineswegs diejenigen, die die Beschränkungen in höherem Maße ablehnen als andere Altersgruppen, oder die sie mutwillig missachten. Die Diskreditierung von Jugendlichen als Krawallbrüder oder Coronapartygänger muss umgehend aufhören.

Die AGJF Sachsen dankt den sächsischen Verantwortungsträgern für das deutliche Signal, die Kinder- und Jugendarbeit auch im November 2020 (und hoffentlich auch darüber hinaus) umsetzen zu können. Die Einrichtungen und in ihnen tätige sozialpädagogische Fachkräfte haben seit der Wiederöffnung gezeigt, dass sie verantwortungsvoll unter den Pandemiebedingungen ihre Arbeit umsetzen können, machbare Hygienekonzepte entwickelt haben, für junge Menschen ansprechbar sind und damit auch in der schwierigen Situation vermittelnd agieren.

Der Appell der AGJF Baden-Württemberg und der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e.V., der sich an alle Verantwortlichen insbesondere in den Landkreisen, den Städten und Gemeinden richtet, ist hier nachzulesen: Appell der Verbände der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

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