Aufruf zur Teilnahme an einem Interview für eine Bachelorarbeit

Als AGJF Sachsen e.V. unterstützen wir aktiv die Bachelorarbeit unserer dualen Studentin Lina Meque Eidner zum Thema „Diskriminierungserfahrungen von sozialpädagogischen Fachkräften. Rassismus als professionsethische Herausforderung.“

Wir bitten Sie herzlich um Ihre Mitwirkung, indem Sie Ihre Erfahrungen in einem Interview (ca. 30 – 40 Minuten) mit unserer Studentin teilen.

[Anfrage als PDF herunterladen]

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Liebe Mitgliedsorganisationen,

liebe Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit,

Ihre Erfahrungen und Perspektiven als sozialpädagogische Fachkräfte können einen wichtigen Beitrag zu meiner Bachelorarbeit leisten, daher lade ich Sie herzlich dazu ein, an einem Interview (ca. 30 – 40 Minuten) teilzunehmen.

Im Rahmen meines dualen Studiums der Sozialen Arbeit schreibe ich seit Ende März meine Bachelorarbeit. Als Praxispartner begleitet mich dabei die AGJF Sachsen e. V.

Der Titel meiner Bachelorarbeit lautet:

„Diskriminierungserfahrungen von sozialpädagogischen Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe. Rassismus als professionsethische Herausforderung.“

Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen prägen gesellschaftliche Strukturen und stellen eine der zentralen Herausforderungen der Sozialen Arbeit dar. Dabei liegt der Fokus häufig auf den Erfahrungen unserer Adressat_innen1, während die Perspektive betroffener Fachkräfte selten sichtbar wird.

Doch gerade Fachkräfte, die selbst Diskriminierungs-/Rassismuserfahrungen gemacht haben, bewegen sich in einem Spannungsfeld aus persönlichen Erfahrungen und professionellen Anforderungen.

Ziel meiner Bachelorarbeit ist es daher, die Erfahrungen der Fachkräfte sichtbar zu machen und nach Herausforderungen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien zu forschen. Für den empirischen Teil dieser Arbeit plane ich leitfadengestützte Interviews mit sächsischen Fachkräften, die in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind durchzuführen.

Wer kann teilnehmen?

  • Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die in ihrem beruflichen Alltag selbst Diskriminierungs- oder Rassismuserfahrungen gemacht haben

Wann und wie finden die Interviews statt?

  • Zeitraum vom 20.04.2026 bis zum 20.05.2026
  • Sowohl Online- als auch Präsenztermine möglich
  • Zeitlicher Umfang ca. 30 – 40 Minuten
  • Teilnahme basiert auf Freiwilligkeit, Offenheit, Vertraulichkeit und Anonymität

Was wird gemacht?

  • Durchführung von leitfadengestützten Interviews (Einzelsetting)2
  • Erstellung einer Audioaufnahme, die anschließend anonymisiert transkribiert wird

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder Fragen zum Ablauf haben, melden Sie sich bitte bei mir bis zum 23.04.2026 per E-Mail (eidner@agjf-sachsen.de) oder telefonisch (01573 5191240) zurück.

Ich danke Ihnen bereits im Voraus für Ihre mögliche Beteiligung!

Mit freundlichen Grüßen

Lina Meque Eidner

1 In diesem Kontext wird entsprechend des wissenschaftlichen Leitfadens der DHSN Sachsen gendersensible Sprache mittels Gendergap hergestellt, d.h. nach dem Wortstamm wird ein „_“ eingefügt, um jeweils verschiedene Formen zu inkludieren.

2 Den Interviews geht im Vorfeld eine informierte Einwilligung voraus. Alle Daten werden vertraulich und entsprechend der DSGVO behandelt und so verarbeitet, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Einrichtungen möglich sind.

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