connect - Geflüchtete und asylsuchende junge Menschen in der Jugendhilfe kompetent begleiten & Sozialintegrative Potentiale von Jugendarbeit stärken

connect - Geflüchtete und asylsuchende junge Menschen in der Jugendhilfe kompetent begleiten

Projektrahmen, Ausgangslage und Zielstellung

Das Projekt connect startete am 1. Mai 2016 und knüpft inhaltlich an das Mikroprojekt Momentaufnahmen - Jugendarbeit in der Einwanderungsgesellschaft an, welches im Jahr 2015 umgesetzt wurde. Dieses und andere Projekte der AGJF Sachsen zeigten verschiedene Bedarfe in der Jugendhilfe auf, die in Folge der verstärkten Zuwanderung von Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen in den letzten Jahren entstanden sind.

Connect greift diese Themen auf und möchte Fachkräfte der Jugendhilfe dabei unterstützen, sich aktuellen Herausforderungen im Bereich Flucht, Asyl und Migration zu stellen und ihre Leistungsangebote an die „neue Zielgruppe“ anzupassen. Dadurch soll zum einen eine kompetente sozialpädagogische Begleitung junger geflüchteter Menschen gefördert werden. Zum anderen sollen die sozialintegrativen Potentiale von Jugendarbeit gestärkt und Inklusion mitgestaltet werden.

Adressat_innen

Das Projekt richtet sich vordergründig an Fachkräfte der Jugendhilfe in Sachsen und andere engagierte Personen, die mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung bzw. Migrationsgeschichte arbeiten. Eine enge Kooperation mit bereits bestehenden regionalen Netzwerken und Arbeitskreisen sowie den Jugendämtern in den sächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten wird angestrebt.

Aufgaben

Unsere Aufgaben beinhalten die Aufnahme fachlicher Fragen zur Arbeit mit den Adressat_innen sowie deren Anregungen, Ideen und Bedarfe in Sachen Weiterbildung, Beratung und Vernetzung zum Thema Flucht, Asyl und Migration zu bündeln. Die somit zusammenkommenden Informationen bilden Grundlage zur Entwicklung von Fortbildungsangeboten in Form von themenspezifischen Seminaren, Fachveranstaltungen und Beratungen. Themen, die dabei aufgegriffen werden, sind bspw.:

  • Beteiligung von jungen Menschen, insbesondere mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund
  • Interkulturelle Bildung
  • Prävention, v.a. im Hinblick auf Rassismus und Neonazismus gegenüber Geflüchteten
  • Diversität
  • Wahrnehmung und Umgang mit Konflikten
  • Grenzen von behördlichen Strukturen in der Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen

Daneben stellt die Förderung von regionaler Vernetzung und Austausch unter den Fachkräften, Teams und Trägern aus allen Bereichen der sächsischen Jugendhilfe einen besonderen Schwerpunkt dar.

Kontakt

Wenn Sie Interesse an einem Fachaustausch, einer Fortbildungsveranstaltung, einem Seminar (Ein- bzw. Mehrtagesseminar) in Ihrer Region oder in Ihrer Einrichtung haben, dann kontaktieren Sie uns.

Ansprechpartner_innen

Claudia Fränkel und Claudia Stoye

Tel.: (0371) 5 33 64 - 20
Fax: (0371) 5 33 64 - 26

E-Mail:

Flyer und Materialien

Flyer zum Projekt connect (86,5 KiB)

Veranstaltungen und Veranstaltungsempfehlungen

Balsam für die Seele

Montag, 29. Mai 2017

Das Schwere im Gepäck

Montag, 14. bis Mittwoch, 16. August 2017

Flucht in die Komfortzone

Dienstag, 12. bis Donnerstag, 14. September 2017

Dokumentation zu den Netzwerktreffen 2016

Dokumentation zum Fachtag 2016

connect – Geflüchtete und asylsuchende junge Menschen in der Jugendhilfe kompetent begleiten & Sozialintegrative Potentiale von Jugendarbeit stärken ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V.

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